reportingimpulse – Blog

Information Design, Dashboarding & Visual Analytics


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Unser Stammtisch ist am 31. Mai 2016 in Stuttgart

Am 31. Mai um 18:30 Uhr findet der erste Stammtisch im AMADEUS – Altes Waisenhaus in Stuttgart statt.

Das Ziel unseres reporting & business intelligence STAMMTISCHs ist es, nette Menschen in lockerer Du-Atmosphäre zusammenzubringen und somit den Austausch zu den Themen Reporting & Business Intelligence zu ermöglichen.

Nach einem kurzen Impulsvortrag von Kai-Uwe Stahl, der damit die Frage „Wie geht Storytelling mit Daten?“ beantwortet, freuen wir uns darauf, euch bei einem gemeinsamen Essen kennenzulernen.

Hier findet ihr die Anmeldung sowie weitere Informationen.

Wenn du immer über die neusten Stammtische informiert und gleich eingeladen werden möchtest, dann tritt doch einfach unserer Gruppe auf Xing bei!


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Klarheit vs. Ästhetik

Ben Jones hat mehrere Artikel in seinem Blog zu dem Thema „Clarity vs. Aestehtics“ geschrieben. Hierfür hat er ein kleines Framework erstellt, welches in Kombination mit seinen Artikeln sehr interessant ist:

benjones

Quelle: Ben Jones

Diese einzelnen Quadranten werden nun mit Beispielen gefüllt, welche anschließend besprochen werden:

examples

Quelle: Ben Jones

Wer sich dazu genauer informieren möchte, findet hier die einzelnen Teile des Blogposts:

Part 1

Part 2

Part 3

 


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New York Times und Datenvisualisierung – Ein Video

Die New York Times ist bekannt für ihre außergewöhnlich guten Visualisierungen in der Printausgabe und ihr großes Engagement was die Implementierung von interaktiven Darstellungen in digitalen Medien angeht.

Wenn man einmal sehen möchte mit welchen Mitteln die New York Times dieses Level erreicht und welchen Herausforderungen Sie dabei begegnen, dann können wir dieses Video von Kevin Quealy nur empfehlen:

 


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Wir entrümpeln unsere Visualisierungen

Wir möchten heute das Video „Declatter your data visualization“ von Cole Nussbaumer Knaflic vorstellen.

Das Video zeigt wie effektives Design von Diagrammen aussehen kann und auf was wir alles verzichten können. Dazu gibt sie Einblick in ihr aktuelles Buch „Storytelling with Data“. Eine Rezension von ihrem Buch finden Sie in der Literaturanalyse von unserem Praxisbuch „Visualisierung von Managementberichten“ aus dem Haufe Verlag.

Viel Spaß mit ihrem Video.


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Die gefährliche Infografik

Infografiken können heutzutage schnell erstellt und anschließend verteilt werden. Jeder Internetnutzer ist in der Lage diese mit Onlinetools zu erstellen.

Dies birgt gleichzeitig auch die Gefahr von nichtgeprüften und falschen Sachverhalten, welche „seriös“ aufbereitet wurden. Zum einen ist somit der Inhalt nicht geprüft und zum anderen ist die Form weder festgelegt noch hat eine Qualitätssicherung stattgefunden.

Gerade in den letzten Jahren wird, auch von den Fachleuten, zu jedem Sachverhalt eine Infografik erstellt. Hier werden immer wieder die gleichen Grafiktypen und Layouts verwendet. Dem Ganzen hat sich ein Designer, in nicht ganz ernstgemeinter Art, angenommen:

infographics

Quelle: Alberto Antoniazzi

Die Visualisierung zeigt sehr schön das Problem bei Infografiken. Gerade das Beispiel in der unteren rechten Ecke ist dabei sehr gut gewählt. Nicht alles was man visualisieren könnte, sollte man auch visualisieren.

Es darf nicht die Visualisierung an sich im Vordergrund stehen, sondern immer der Inhalt. Der Name sagt schon, eine Infografik soll vornehmlich den Leser informieren. Somit sollte auch hier der Inhalt klar und sauber aufbereitet kommuniziert werden.

We’ve given today’s visual storytellers considerable power: for better or worse, they are the new meaning-makers, the priests of shorthand synthesis. We’re dependent on these priests to scrutinize, bundle, and produce beautiful information for us so that we can have our little infogasm and then retweet the information to our friends.

–  Reif Larsen

Ganzer Artikel: This chart is a lonely hunter – the narrative eros of the infographic


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Geschichte der Visualisierung – Die beste Grafik der Welt!

Visualisierungen werden schon seit Jahrhunderten erstellt, um schwierige Sachverhalte ansprechend darzustellen. Die Seite DataArt beschäftigt sich mit der Geschichte der Visualisierung von 600 v.Chr. bis in die Neuzeit. Interessant ist dabei die Genauigkeit der Visualisierungen. Diese ist oft sehr gut, obwohl die Datenbasis rein auf Erzählungen und Augenzeugenberichten beruht. Gerade Geovisualisierungen waren in der Vergangenheit sehr wichtig, um Ansatzweise Entfernungen und geographische Besonderheiten während einer Reise abschätzen zu können.

Eine sehr bekannte und gute Visualisierung hat Charles Minard von Napoleons Russlandfeldzug erstellt. Diese wird umgangssprachlich als die „beste Visualisierung, die jemals erstellt wurde“ beschrieben.

Minard

Quelle: Wikipedia

Innerhalb der Visualisierung werden verschiedene Elemente kombiniert und eine sehr hohe Informationsdichte erreicht. Also was sehen wir hier also:

  • Eine Art Titelkonzept (Beschreibung, Name, Zeithorizont etc.)
  • Kommentare
  • Geographische Besonderheiten (polnische Grenze – Moscow und zurück)
  • Städte
  • Truppenstärke und Zu- und Abflüsse (in Form einer Visualisierung, welche heute als Sankey-Diagramm bezeichnet werden würde)
  • Temperatur
  • Zeit

Das bedeutet es werden in dieser Grafik bereits viele Aspekte moderner Visualisierungsregeln beachtet, unter anderem Informationsdichte, reduzierte Darstellung, sparsamer Einsatz von Farben etc.

Source: http://data-art.net/resources/history_of_vis.php


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Auch Dilbert macht sich über Kreisdiagramme lustig!

Wir lernen immer wieder Projektteilnehmer kennen, die Kreisdiagramme konsequent als unsinnig einstufen. Hintergrund sind oft auch solche Comics oder diese „Don’t let friends use piecharts“ Sprüche, die das Kreisdiagramm verunglimpfen. Es gibt dennoch gute Gründe für den Einsatz von Kreisdiagrammen. Witzig bleibt es trotzdem und deshalb ein Beispiel von Dilbert:

Pie chart Dilbert

http://dilbert.com/strip/2009-03-07


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Wieviel Daten machen eigentlich Sinn?

Erstellt man eine Visualisierung, sollte man sich immer Gedanken darüber machen in welcher Granularität man die Daten anzeigen möchte.

Ein Säulendiagramm mit mehreren hundert Datenpunkten macht keinen Sinn. Auch kein Liniendiagramm, welches jeden Datenpunkt anzeigt. Man muss sich immer die Frage stellen für welchen Anwendungsfall nutze ich welche Visualisierung und welche Frage möchte ich eigentlich beantworten. Kann man dies alles beantworten ergibt sich oft ein klares Bild, welche Aspekte einer Visualisierung wichtig sind und wie man diese am besten herausarbeiten kann.

Robert Kosara hat sich in einem Beitrag dazu ein paar Gedanken gemacht und diese entsprechend ausgearbeitet.

Originalgrafik:

minwage-original

In diesem Beispiel geht es um den Mindestlohn in Amerika. Es wird der Verlauf über einen langen Zeitraum dargestellt.

Die Frage ist nun jedoch: Was möchte man eigentlich mit der Grafik aussagen?

Robert Kosara hat dies wie folgt gelöst:

minwage-abstracted2

Durch die Vereinfachung der Visualisierung und das prominente Hervorheben der wichtigen Punkte kann eine klarere Aussage über die Entwicklung getroffen werden.

Wir benötigen also gar nicht die Daten in der Komplexität und Granularität wie in der Originalvisualisierung dargestellt.

Wer den Beitrag im Ganzen lesen möchte findet ihn hier: How much data do you really need?


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Unser neues Buchcover und Einstiegsinterview mit Dr. Carsten Bange

Buch Cover 3DDas Buch zeigt viele praktische Beispiele, wie Zahlenmaterial visuell anschaulich und intuitiv präsentiert wird. Führungskräfte aus namhaften Unternehmen (u.a. Adidas AG, Berliner Sparkasse, Bundesministerium der Verteidigung, E-Plus, Fraunhofer IGD) erklären Theorie und Praxis visueller Managementkommunikation.

Dr. Carsten BangeDas Einstiegsinterview übernimmt Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer des BARC Instituts, dem führenden europäischen Marktanalysten und Beratungsunternehmen für Business Intelligence, Analytics und Datenmanagement in Europa.

Weitere Highlights des Buchs:

  • Führende Experten aus Praxis, Theorie und Forschung beschreiben Best-Practice-Ansätze zu den Themen Visual Business Analytics, Visual Analytics, Visual Business Intelligence, Information Design & Management Reporting
  • Moderne visuelle Entscheidungsfindung im Management mit IT-Unterstützung vom Desktop bis zu mobilen Endgeräten
  • Grundregeln der Informationsvisualisierung und der Gestaltung von Diagrammen und Tabellen in Berichten und Dashboards

Das Buch kann hier vorbestellt werden.