Reporting-Blog

Information Design & Visual Business Intelligence


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BI or DIE – Digital Finance in an International Environment – Talking with Nicolas Boucher, Thales | EN

Nicolas, Viktoria and Kai talk about Digital Finance and Controlling in an international environment and how LinkedIn can be a valuable support and source of information.

„My current professional role: I am currently heading the Finance and Controlling team of one of the Business Line of Thales Germany. MIS is specialised in producing Traveling Waves Tubes for Satellites. My story: I am half French, half Belgian and being raised with 2 different cultures brought me where I am today. I lived in 5 different countries across 3 different continents (France, USA, Luxembourg, Singapore and Germany) and at home or at work, I am constantly switching between speaking English, German and French. My private life: I am married and a happy father of two young daughters. We both learn from each other and we enjoy reading french books together and going outside together. When I am not busy with my daughters, I am working out to stay healthy and feel good (I recently bought a Peloton, hit me up if you are also a Peloton member). Traveling and tasting new food are some of my favorite experiences. But if you ask me where is the most beautiful place and where can we find the best food in the world, I have only one response: my hometown, Brittany in France (check my Linkedin banner to see the beauty of it).“ – Nicolas Boucher, Thales

Here’s what you can take away from today’s podcast:

🚦   Why every finance and controlling department should be looking at automated dashboards
🏁   How to get digital finance on the road?
👍   How you can use LinkedIn to become a better controller?
⚡️   Practical shortcuts to forecasting?
📱   What we should adopt from iPhone apps for our business applications?

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BI or DIE – The DataViz Design Process – Talking with Andy Kirk, Visualising Data | EN

Andy, Viktoria and Kai on using the DataViz Design Process in everyday business practice.

Andy Kirk is an experienced UK-based data visualisation design consultant, trainer, lecturer, author, speaker, and researcher. He is the editor of visualisingdata.com and host of the ‘Explore Explain’ video and podcast series. Since founding Visualising Data Ltd. in 2010, Andy has worked with a wide range of clients, including Apple, S&P Global, Arsenal FC, Google, EU Council, and Pfizer. He has conducted over 300 public and private training courses in 27 different countries. Andy has previously delivered post-graduate teaching with MICA (USA) and Imperial College (UK), and is now an adjunct lecturer at UCL (UK), teaching a module on the MSc Business Analytics programme. He has authored three books, with the most recent published by Sage in August 2019 and titled ‘Visualising Data: A Handbook for Data Driven Design (2nd edition)’.

Here’s what you can take away from the podcast today:

📈  You understand the DataViz Design Process and how to use it
🧐  Projects and companies that have made a lasting impression on Andy
🚀  How each of you, regardless of hierarchy level, can successfully launch a DataViz initiative
⚒️  Why do we need to talk about tools in addition to method?
💪🏼  What makes a good virtual training?
📊  Where can we get inspiration for new DataViz projects?

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BI or DIE – Dashboards als Feed – Scroll vs. Drill Down – Digitale Events – Scheitern von BI-Projekten

In dieser Folge heißt es wieder „Frag reportingimpulse“.

Nach vielen Wochen hat Kai endlich wieder 5 Fragen an Andreas mitgebracht.
Es geht um die Top 3-Gründe, warum BI-Projekte scheitern und was es mit dem „lebenslangen Lernen“ auf sich hat. Wir befassen uns mit digitalen Events, diskutieren darüber, wie sich die derzeitige Krise auf das Thema BI auswirkt und Andreas verrät uns, welchen inhaltlichen Fokus er momentan als Leiter BI in einem Unternehmen legen würde. Ob Dashboards als Feed funktionieren entfacht eine hitzige Diskussion, denn bei Scroll-Balken vs. Drill Down sind sich Kai und Andreas überhaupt nicht einig!

Außerdem erfahren wir in dieser Folge, wo und wann BI vor DIE eigentlich gehört wird und wie man mit einer DataViz-Challenge eine Kiste Rotwein gewinnen kann.

Für alle die wissen wollen, warum BI Projekte scheitern gibt es einen Webtalk-Experten-Special mit Kai-Uwe Stahl, Andreas Wiener, Cary Edwards und Thomas Tibcken – am 26. Mai 2020, ab 10 Uhr.

Hier geht es direkt zur Anmeldung.

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Genannt in der heutigen Folge:


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BI or DIE – Dashboard-Canvas-Modell – Big Picture & Vorgehen

Wir besprechen ausführlich den Aufbau des Dashboard-Canvas-Modells.

In dieser Folge besprechen wir wie angekündigt über das Dashboard-Canvas-Modell. Was ist das überhaupt und aus welchen Teilen besteht es? Wir gehen auf die einzelnen Kategorien genauer ein und überlegen, wie das Modell in Unternehmen bei Dashboard-Projekten unterstützend eingesetzt und benutzt werden kann.

Hier könnt ihr euch das Dashboard-Canvas-Modell nochmal genauer anschauen:Dashboard CANVAS by reportingimpulse - deutschDashboard CANVAS by reportingimpulse - english

 

Eine kleine Zusammenfassung. Neugierig? Dann hört mal rein!

 

Genannt in der Folge:
Alexander Osterwalder
Business Canvas

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Datenjournalismus und Information Design

Alberto Cairo, Autor der Bücher The functional art und The truthful art, gibt in seinen Artikeln auf peachpit.com Einblicke in die Denkweise eines Datenjournalisten, wenn es um „gute“ Visualisierungen geht.

In dem Artikel „The many faced infographic“ tritt er für eine klassische und unaufgeregte Art der Visualisierung ein. Selbst im Bereich des Datenjournalismus sollte immer die „Information“ im Vordergrund stehen. Der Autor (oder im Businesskontext der Berichtsersteller) sollte immer im Blick haben, welche Fragen sich der Leser (Berichtsempfänger) stellt und versuchen, diese möglichst zweifelsfrei zu beantworten.

figure2_redesign

Quelle: Alberto Cairo

Cairo führt hierzu das „Information Seeking Mantra“ von Ben Shneiderman an:

Overview First, Zoom and Filter, Then Details on Demand

Wer uns bei REPORTINGIMPULSE kennt, der weiß, dass auch wir immer wieder auf diese einfache und klare Regel zurückgreifen. Gerade im Bereich der Dashboardgestaltung sind diese Regeln einfach anwendbar und bleiben uneingeschränkt empfehlenswert.

Source: http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=2153471


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Dilbert und die 3D-Diagramme

Eine Regel, die sich jeder unserer Blog-Leser zu Herzen nehmen sollte, besagt, dass 3D-Diagramme in der Geschäftskommunikation keinen Mehrwert stiften. Studien zeigen, dass Diagramme in 3D sieben Mal schlechter wahrgenommen werden als in 2D. Komischerweise finden wir aber dennoch mindestens eine 3D-Darstellung pro Kundenprojekt, obwohl alle vorher immer beteuern, niemals 3D-Diagramme erstellt zu haben.

Unser Dilbert des Tages gibt uns Recht, dass es durchaus ein Thema im Unternehmen sein kann.

Dilbert 3D charts

http://dilbert.com/strip/1996-02-19


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Abweichungen und die Rot-Grün-Schwäche

Viele Unternehmen steuern nach Abweichungen. Keine Überraschung, dass Abweichungsdiagramme auch im Reporting eingesetzt werden. Dabei vergeht kaum ein Projekt ohne die Frage „Was ist eigentlich mit den Lesern, die eine Rot-Grün-Schwäche haben?“

Auf der Webseite von EnChroma haben wir das folgende Bild gefunden.

fall-colors-cvd-vs-normal

Falls die beiden Bilder für Sie identisch oder ähnlich aussehen, dann könnte bei Ihnen tatsächlich eine Rot-Grün-Schwäche vorliegen.

Auf der folgenden Seite könnt ihr einen Color Blindness Test machen und prüfen, ob ihr euch auch mit dieser Frage beschäftigen solltet.

 


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Also doch „Lügenpresse?“

Gerade im US-Fernsehen haben schlecht visualisierte Zahlen und Fakten große Tradition. Der Sender Fox tut sich hierbei immer wieder negativ hervor. Die Autoren Hannah Groch-Begley und David Shere haben sich einigen veröffentlichten Auswertungen,  Visualisierungen und Charts angenommen und dabei zum Teil erhebliche Defizite festgestellt.

Einfachste journalistische und wissenschaftliche Grundregeln werden mit Füßen getreten.

Ein sehr simples Beispiel ist dafür die Auswertung einer Umfrage:

fnc-20091204-raspoll

Quelle: Fox News

Das erste was auffällt ist, dass wenn man das Ergebnis aufsummiert ein Gesamtwert von 120% erzielt wird. Macht man sich anschließend die Mühe und betrachtet einmal die Originalergebnisse merkt man zudem, dass Teilergebnisse zusammengefasst wurden um ein möglichst klares Bild zu erreichen:

  • 35% „Very Likely“
  • 24% „Somewhat Likely“
  • 21% „Not Very Likely“
  • 5%   „Not Likely at All“
  • 15 % „Unsure“

Abgesehen von der unsinnigen Summierung und Neubildung von Teilergebnissen wurden an dieser Stelle außerdem die 15% „Unsure“ komplett unterschlagen.

Zwei wichtige Regeln sollten beachtet werden:

  • Zeigen Sie immer ALLE Ergebnisse, unterschlagen Sie nichts!
  • Man sollte immer prüfen ob die Detailebene der dargestellten Daten sinnvoll gewählt wurde. Wählt man eine zu detaillierte Ebene können teilweise keine Rückschlüsse auf Gesamtzusammenhänge getätigt werden. Wählt man eine zu grobe Detailebene werden ggf. wichtige Teilaspekte nicht beachtet oder durch die Ungleichverteilung der Prozentanteile visuell „verschluckt“

Source: http://mediamatters.org/research/2012/10/01/a-history-of-dishonest-fox-charts/190225


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Die „8 hats of data visualisation design“

Andy Kirk schreibt in seinem Blog von den „8 hats of data visualisation design“ und visualisiert sein Konzept entsprechend:

FullList

Quelle: Andy Kirk

Ein interessanter Ansatz, um ihn einmal zu durchdenken.

  1. Der Initiator sucht eine Lösung für ein bestimmtes Problem und gibt die Rahmenbedingungen vor
  2. Der Data Scientist stellt die Daten bereit
  3. Der Journalist ist der Storyteller im Team
  4. Der Computer Scientist ist der Umsetzer im Tool
  5. Der Designer kümmert sich um die Harmony zwischen Form und Function
  6. Der Cognitive Scientist ist für die konzeptionelle Umsetzung verantwortlich
  7. Der Communicator ist Vermittler und Präsentator der Idee und Umsetzung
  8. der Project Manager hält das Projekt zusammen

Nun wird ja nicht jedes Design Projekt mit acht Personen und den entsprechenden Positionen besetzt. Das ist ganz normal und sollte nicht zu Problemen führen. Natürlich darf eine Person auch mehrere Positionen einnehmen.

Die Idee von Andy Kirk ist insofern aber sehr interessant, da man alle diese Positionen innerhalb eines Projektes beachten sollte und sich öfter fragen sollte, was die Person in der jeweiligen Position wohl tun würde.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte findet ihn hier: The 8 hats of data visualisation design