Reporting-Blog

Information Design & Visual Business Intelligence


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Dashboard Regel Nr.2: Angemessene Diagramme einsetzen

Bei der interaktiven Nutzung von Diagrammen für Dashboards halten sich viele an die klassischen Diagramme. Dabei wissen die meisten nicht, dass es auch Alternativen gibt, die sich besonders gut im interaktiven Rahmen anbieten. Die Treemap z.B. bietet einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen und kommt immer gut an. Oder wie wäre es mit dem Bullet Graphen? Er integriert die beliebte Ampellogik, ist aber durch einen aktuellen Wert und einen Referenzwert komplexer und aufschlussreicher gestaltet. Es gibt noch weitere gute Alternativen, schauen Sie sich ruhig an was das Tool bietet.

In der reportingimpulse Academy werden diese und andere Regeln ausführlich erklärt. Melden Sie sich hier zum Visual Data Analytics Beginner’s Package an! Es beinhaltet, neben unseren wichtigsten Regeln für Dashboarding, Lernvideos zum entsprechenden Thema, Buchempfehlungen, reportingimpulse SharePics und vieles mehr.

Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Online Lernplattform.

Das Poster mit allen Reporting und Dashboard Regeln können Sie bei uns im Shop bestellen.


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2 Millionen Schachspiele visualisiert

Kurz vorm Wochenende haben wir diesmal einen kleinen Augenschmaus für alle Datenvisualisierer und Brettspieler unter Ihnen: die Visualisierung von zwei Millionen Schachspielen.

Das Spiel der Könige kam selten so schön für Datenvisualisierer wie uns daher wie auf der Website: http://blog.ebemunk.com/a-visual-look-at-2-million-chess-games/

Schach1

Die Grafik zeigt zum Beispiel, wie oft welche Eröffnung gespielt wurde. Die klassische sizilianische Eröffnung (hier in blau dargestellt) wurde am meisten gespielt. Wer es etwas detaillierter mag, bekommt per Mouse-Over einen tieferen Einblick geboten.

Schach2

Und wenn Sie nun Lust bekommen haben, heute Abend bei einem Glas Wein eine gepflegte Partie Schach zu spielen und die neu gewonnenen Erkenntnisse einfließen zu lassen, wählen Sie weiß! Statistisch gesehen gewinnt man damit öfter.


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R(h)ein-Denken 2016 – Aus dem Bulli in den Anzug

Am 15. April veranstaltete die gmc2 gerhard multhaupt consulting GmbH in Bonn die Cross-Thinking-Veranstaltung R(h)ein-Denken für Entscheider und Führungskräfte. Die diesjährigen Vorträge drehten sich um Schwarmintelligenz, Rückschläge in Motivation zu verwandeln und die visuelle Aufnahme von Informationen. Nicht nur die Vortragenden Paul Schneider (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Köln), Marijana Markovic (Olympia Silbermedaillengewinnerin im Damendegen Fechten) und Kai-Uwe Stahl (Geschäftsführer reportingimpulse GmbH), sondern auch die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen, mit der Intention, verschiedenartig denkende Menschen an einem Tisch zu versammeln, um voneinander lernen zu können. Cross-Thinking eben!

Besonders Kai-Uwe Stahl wird die R(h)ein-Denken 2016 wohl in bleibender Erinnerung bleiben, durfte er doch die Nacht vorher im BaseCamp Hostel Bonn in einem original Flower-Power-Bulli verbringen, was seiner Cross-Thinking-Fähigkeit sicher noch mal einen zusätzlichen Kick verpasst hat.

Gut ausgeschlafen und aufgetankt mit kreativer Energie referierte er am nächsten Morgen zum Thema „Modernes Reporting ist visuell!“ und griff damit das aktuelle Trendthema Datenvisualisierung auf. Besonderes Augenmerk legte er auf die Themen: Gestaltung von Diagrammen, Erstellung von aussagekräftigen Dashboards und Reduzierung auf das Wesentliche.Rheindenken_2016_3

Die Diskussionsrunde im Anschluss an die Vorträge brauchte kaum der Moderation von Journalistin Patrycja Muc, da die Teilnehmer die Themen initiativ und interessiert nachgefragt haben.

Wirtschaftsprofessor Andreas Wiesehahn bezeichnete die R(h)ein-Denken als „rundum gelungene Veranstaltung, die den Titel Cross-Thinking-Event wirklich verdient hat“ und auch uns war es eine große Freude, als Impulsgeber teilnehmen zu können. Unser besonderer Dank für diese tolle Veranstaltung gilt den Geschäftsführern von gmc2 Stephan Multhaupt und Holger Gerhards.

 


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Wir entrümpeln unsere Visualisierungen

Wir möchten heute das Video „Declatter your data visualization“ von Cole Nussbaumer Knaflic vorstellen.

Das Video zeigt wie effektives Design von Diagrammen aussehen kann und auf was wir alles verzichten können. Dazu gibt sie Einblick in ihr aktuelles Buch „Storytelling with Data“. Eine Rezension von ihrem Buch finden Sie in der Literaturanalyse von unserem Praxisbuch „Visualisierung von Managementberichten“ aus dem Haufe Verlag.

Viel Spaß mit ihrem Video.


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Wieviel Daten machen eigentlich Sinn?

Erstellt man eine Visualisierung, sollte man sich immer Gedanken darüber machen in welcher Granularität man die Daten anzeigen möchte.

Ein Säulendiagramm mit mehreren hundert Datenpunkten macht keinen Sinn. Auch kein Liniendiagramm, welches jeden Datenpunkt anzeigt. Man muss sich immer die Frage stellen für welchen Anwendungsfall nutze ich welche Visualisierung und welche Frage möchte ich eigentlich beantworten. Kann man dies alles beantworten ergibt sich oft ein klares Bild, welche Aspekte einer Visualisierung wichtig sind und wie man diese am besten herausarbeiten kann.

Robert Kosara hat sich in einem Beitrag dazu ein paar Gedanken gemacht und diese entsprechend ausgearbeitet.

Originalgrafik:

minwage-original

In diesem Beispiel geht es um den Mindestlohn in Amerika. Es wird der Verlauf über einen langen Zeitraum dargestellt.

Die Frage ist nun jedoch: Was möchte man eigentlich mit der Grafik aussagen?

Robert Kosara hat dies wie folgt gelöst:

minwage-abstracted2

Durch die Vereinfachung der Visualisierung und das prominente Hervorheben der wichtigen Punkte kann eine klarere Aussage über die Entwicklung getroffen werden.

Wir benötigen also gar nicht die Daten in der Komplexität und Granularität wie in der Originalvisualisierung dargestellt.

Wer den Beitrag im Ganzen lesen möchte findet ihn hier: How much data do you really need?


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Diagramm Portfolio zum Download!

Wir haben etwas Neues für Sie zum Download! In einem Portfolio haben wir die wichtigsten Diagrammtypen gesammelt.

Welches Diagramm nehme ich für was? Was ist die richtige Art der Darstellung für meine Daten?

Wir beantworten Ihnen diese Fragen! Mit unserem „Diagramm Portfolio“ sehen Sie alle wesentlichen Diagrammtypen auf einen Blick und können spontan entscheiden, welches das Richtige für welchen Anwendungsfall ist!

Diagramm Portfolio

Hier können Sie das Diagramm Portfolio herunterladen:

Diagramm Portfolio (deutsch): REPORTINGIMPULSE Diagramm Portfolio_DinA4_reportingimpulse

Chart Portfolio (englisch): REPORTINGIMPULSE Chart Portfolio_DinA4_reportingimpulse

 

Kreisdiagramm 6


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Das Kreisdiagramm

Die Historie des Kreisdiagramms

Der schottische Ingenieur William Playfair hat bereits im 19. Jahrhundert den Grundstein für unsere heutigen Kreisdiagramme gelegt. Ohne technische Hilfsmittel zeichnete er 1801 die ersten Kreisdiagramme. Dies ist bezüglich der geometrischen Finesse als auch hinsichtlich der Genauigkeit der Darstellung sehr eindrucksvoll.

William Playfair (1801): Kreisdiagramme

Playfair, William; The Commercial and Political Atlas: Representing, by Means of Stained Copper-Plate Charts, the Progress of the Commerce, Revenues, Expenditure and Debts of England during the Whole of the Eighteenth Century, London 1786

Der Einsatz von Kreisdiagrammen

Kreisdiagramme werden am besten eingesetzt, um einen Teil-zum-Ganzen Vergleich darzustellen. Beispielweise der Anteil von Frauen und Männern in einem Unternehmen. Die Botschaft, die damit ausgedrückt wird, mag vielleicht banal sein, zeigt aber in einem Kreisdiagramm visuell besonders deutlich den Teil von einem Ganzen.
Jedoch hat der Einsatz von Kreisdiagrammen auch Grenzen. So sind Kreisdiagramme mit mehr als 5 Werten sowie mehrere Kreisdiagramme, die miteinander verglichen werden sollen, für den Empfänger sehr schwer zu lesen.

Tipps für das Erstellen

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