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Information Design, Dashboarding & Visual Analytics


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Nachlese – Information Design & Dashboarding in SAP BO Design Studio

Vergangenen Montag fand in Frankfurt unser Vortragsabend mit anschließendem Wine Tasting statt und wir freuen uns, auf ein rundum gelungenes Event mit vielen komprimierten Impulsen und praktischen Einblicken in die SAP-Dashboarding-Welt der Deutschen Post zurückblicken zu können.

Andreas Wiener (reportingimpulse) hat zum Auftakt die Bedeutung guten Information Designs dargestellt und das Zusammenspiel mit einem standardisierten Storytelling Framework für interaktive Dashboards klar aufgezeigt.
Dass bei allem Technologie-Fortschritt der Faktor Mensch nicht zu vernachlässigen ist, hat Tuba Bozkurt (reportingimpulse) im Anschluss anschaulich präsentiert. Anhand der Change-Management-Kurve zeigte sie viele Beispiele erfolgreicher Maßnahmen einer nachhaltigen Implementierung.
Spannend ging es weiter mit Christian Schimmel (Deutsche Post), der für uns über seine praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung von Dashboards im SAP-Umfeld aus dem Nähkästchen plauderte.
Den Abschluss bildeten die Vorträge von Sebastian Uhlig (nextlytics), der ein Update zur Roadmap der SAP mitbrachte und Schlagworte wie Lumira 2.0 aufgriff und erklärte, und Lutz Morlock (nextlytics), der uns einen Blick ins Tool und Analysen mit Werttreiberbäumen gewährte.
Moderiert wurde der ganze Abend von Kai-Uwe Stahl (reportingimpulse), der auch im Anschluss durch den Austausch beim Wine Tasting führte.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr reges Interesse, den Vortragenden für ihr Engagement und freuen uns schon, Sie bald wieder zu einem spannenden Abend begrüßen zu dürfen.

Mehr zum Thema Information Design, Storytelling und & Best-Practices gibt es in Kürze in Frankfurt.

 

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Vortrag: Information Design & Dashboarding in SAP BO Design Studio

Nächste Woche Montag (11.09.17) findet in Frankfurt am Main ein Vortrag zum Thema Information Design & Dashboarding in SAP BO Design Studio statt.

Wir würden uns freuen, Sie ab 18.30 Uhr im Saalbau Gutleut begrüßen zu dürfen und einen spannenden und informativen Abend mit Ihnen zu verbringen.

Als Gastreferenten konnten wir Christian Schimmel, Abteilungsleiter Business Intelligence Services, Deutsche Post AG, Köln gewinnen und Kai-Uwe Stahl wird Sie durch den Abend begleiten und im Anschluss an die Vorträge bei einer kleinen Weinreise durchs Rheingau die Diskussion moderieren.

Die Kosten für das Event betragen 100 EUR zzgl. MwSt. und Sie können sich hier anmelden.

Kai-Uwe Stahl


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Dashboarding, Storytelling & Information Design Seminar zusammen mit BARC am 10.11. in Würzburg

Zusammen mit BARC halten Kai-Uwe Stahl und Andreas Wiener am 10. November ein Seminar zum Thema Dashboarding, Storytelling & Information Design in Würzburg.

Das Angebot richtet sich sowohl an Controller, Business Intelligence und Data Warehouse Experten als auch Softwareentwickler und BI-Berater. Es geht dabei nicht nur um Information Design und statische Berichte, sondern vor allem darum, eine zum Unternehmen passende Reportingsprache zu entwickeln und die Regeln von Usability, gelebter Praxis, Information Design und der Unternehmenshistorie in ein intuitives und interaktives Business Intelligence Dashboard zu transformieren. Anhand von Beispielen aus unserer Projektarbeit mit Großunternehmen sprechen wir über Vorgehensmodelle, Hürden und Abkürzungen und geben praktische Tipps. Außerdem bieten wir selbstverständlich die Möglichkeit, Ihre individuellen Fragestellungen mit der Seminargruppe und uns zu diskutieren.

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Als besonderes Highlight, können Sie am 08. und 09. November kostenlos am BARC Congress für Business Intelligence und Datenmanagement in Würzburg teilnehmen, wenn Sie sich zu unserem Seminar anmelden.

Damit bietet sich Ihnen die Möglichkeit drei Tage lang auf vielfältige Weise Orientierung und praktische Hilfe für BI- und Datenmanagement-Projekte und -Strategien zu erfahren. Sie können alle Themen aus erster Hand erleben und profitieren in der Fachausstellung vom direkten Kontakt mit führenden Softwareanbietern, Anwendern und Marktanalysten.


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Alles Palette? – Das Style Book der Dallas Morning News

Es ist Freitag, die Woche und das tägliche Business war anstrengend und das Wochenende steht vor der Tür. Da lohnt es sich doch, für einen kurzen Moment innezuhalten und den Blick auch mal über den Bildschirmrand schweifen zu lassen. Und weil die Augen von der vielen Computerarbeit müde sind, wechseln wir das Medium und schauen uns eine Tageszeitung aus Übersee etwas genauer an. Dabei soll es heute mal nicht um den Inhalt, sondern das Layout gehen. Wie jede Zeitung und jedes Buch hat auch die Dallas Morning News ein Style Book, das sehr detailliert den Aufbau und das Aussehen ihrer Zeitung bzw. der Visualisierungen beschreibt. Das ist wichtig, damit die Leserschaft bestimmte Inhalte oder Formate sofort erkennt, es bestimmt das Gesamtauftreten und erhöht den Wiedererkennungswert der Zeitung.

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Quelle: Dallas Morning News

Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Farbkonzept und auch die Dallas Morning News setzt sich sehr differenziert damit auseinander. Auch wenn das Style-Book so nicht in einem Businesskontext verwendet werden würde, ist es auf jeden Fall einen Blick wert, und auch bei dem Erstellen Ihrer Grafiken oder Folien lohnt es sich, vorher ein Konzept zu entwickeln und sich auf einige wenige Farben und Schriften zu beschränken. Je konsequenter Sie das durchführen, umso einfacher wird es Ihren Zuhörern fallen, Ihrem Vortrag zu folgen.

Dallas Morning News – Style Book

 


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Datenjournalismus und Information Design

Alberto Cairo, Autor der Bücher The functional art und The truthful art, gibt in seinen Artikeln auf peachpit.com Einblicke in die Denkweise eines Datenjournalisten, wenn es um „gute“ Visualisierungen geht.

In dem Artikel „The many faced infographic“ tritt er für eine klassische und unaufgeregte Art der Visualisierung ein. Selbst im Bereich des Datenjournalismus sollte immer die „Information“ im Vordergrund stehen. Der Autor (oder im Businesskontext der Berichtsersteller) sollte immer im Blick haben, welche Fragen sich der Leser (Berichtsempfänger) stellt und versuchen, diese möglichst zweifelsfrei zu beantworten.

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Quelle: Alberto Cairo

Cairo führt hierzu das „Information Seeking Mantra“ von Ben Shneiderman an:

Overview First, Zoom and Filter, Then Details on Demand

Wer uns bei REPORTINGIMPULSE kennt, der weiß, dass auch wir immer wieder auf diese einfache und klare Regel zurückgreifen. Gerade im Bereich der Dashboardgestaltung sind diese Regeln einfach anwendbar und bleiben uneingeschränkt empfehlenswert.

Source: http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=2153471


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Die „8 hats of data visualisation design“

Andy Kirk schreibt in seinem Blog von den „8 hats of data visualisation design“ und visualisiert sein Konzept entsprechend:

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Quelle: Andy Kirk

Ein interessanter Ansatz, um ihn einmal zu durchdenken.

  1. Der Initiator sucht eine Lösung für ein bestimmtes Problem und gibt die Rahmenbedingungen vor
  2. Der Data Scientist stellt die Daten bereit
  3. Der Journalist ist der Storyteller im Team
  4. Der Computer Scientist ist der Umsetzer im Tool
  5. Der Designer kümmert sich um die Harmony zwischen Form und Function
  6. Der Cognitive Scientist ist für die konzeptionelle Umsetzung verantwortlich
  7. Der Communicator ist Vermittler und Präsentator der Idee und Umsetzung
  8. der Project Manager hält das Projekt zusammen

Nun wird ja nicht jedes Design Projekt mit acht Personen und den entsprechenden Positionen besetzt. Das ist ganz normal und sollte nicht zu Problemen führen. Natürlich darf eine Person auch mehrere Positionen einnehmen.

Die Idee von Andy Kirk ist insofern aber sehr interessant, da man alle diese Positionen innerhalb eines Projektes beachten sollte und sich öfter fragen sollte, was die Person in der jeweiligen Position wohl tun würde.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte findet ihn hier: The 8 hats of data visualisation design


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Klarheit vs. Ästhetik

Ben Jones hat mehrere Artikel in seinem Blog zu dem Thema „Clarity vs. Aestehtics“ geschrieben. Hierfür hat er ein kleines Framework erstellt, welches in Kombination mit seinen Artikeln sehr interessant ist:

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Quelle: Ben Jones

Diese einzelnen Quadranten werden nun mit Beispielen gefüllt, welche anschließend besprochen werden:

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Quelle: Ben Jones

Wer sich dazu genauer informieren möchte, findet hier die einzelnen Teile des Blogposts:

Part 1

Part 2

Part 3

 


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New York Times und Datenvisualisierung – Ein Video

Die New York Times ist bekannt für ihre außergewöhnlich guten Visualisierungen in der Printausgabe und ihr großes Engagement was die Implementierung von interaktiven Darstellungen in digitalen Medien angeht.

Wenn man einmal sehen möchte mit welchen Mitteln die New York Times dieses Level erreicht und welchen Herausforderungen Sie dabei begegnen, dann können wir dieses Video von Kevin Quealy nur empfehlen:

 


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Geschichte der Visualisierung – Die beste Grafik der Welt!

Visualisierungen werden schon seit Jahrhunderten erstellt, um schwierige Sachverhalte ansprechend darzustellen. Die Seite DataArt beschäftigt sich mit der Geschichte der Visualisierung von 600 v.Chr. bis in die Neuzeit. Interessant ist dabei die Genauigkeit der Visualisierungen. Diese ist oft sehr gut, obwohl die Datenbasis rein auf Erzählungen und Augenzeugenberichten beruht. Gerade Geovisualisierungen waren in der Vergangenheit sehr wichtig, um Ansatzweise Entfernungen und geographische Besonderheiten während einer Reise abschätzen zu können.

Eine sehr bekannte und gute Visualisierung hat Charles Minard von Napoleons Russlandfeldzug erstellt. Diese wird umgangssprachlich als die „beste Visualisierung, die jemals erstellt wurde“ beschrieben.

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Quelle: Wikipedia

Innerhalb der Visualisierung werden verschiedene Elemente kombiniert und eine sehr hohe Informationsdichte erreicht. Also was sehen wir hier also:

  • Eine Art Titelkonzept (Beschreibung, Name, Zeithorizont etc.)
  • Kommentare
  • Geographische Besonderheiten (polnische Grenze – Moscow und zurück)
  • Städte
  • Truppenstärke und Zu- und Abflüsse (in Form einer Visualisierung, welche heute als Sankey-Diagramm bezeichnet werden würde)
  • Temperatur
  • Zeit

Das bedeutet es werden in dieser Grafik bereits viele Aspekte moderner Visualisierungsregeln beachtet, unter anderem Informationsdichte, reduzierte Darstellung, sparsamer Einsatz von Farben etc.

Source: http://data-art.net/resources/history_of_vis.php


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Wieviel Daten machen eigentlich Sinn?

Erstellt man eine Visualisierung, sollte man sich immer Gedanken darüber machen in welcher Granularität man die Daten anzeigen möchte.

Ein Säulendiagramm mit mehreren hundert Datenpunkten macht keinen Sinn. Auch kein Liniendiagramm, welches jeden Datenpunkt anzeigt. Man muss sich immer die Frage stellen für welchen Anwendungsfall nutze ich welche Visualisierung und welche Frage möchte ich eigentlich beantworten. Kann man dies alles beantworten ergibt sich oft ein klares Bild, welche Aspekte einer Visualisierung wichtig sind und wie man diese am besten herausarbeiten kann.

Robert Kosara hat sich in einem Beitrag dazu ein paar Gedanken gemacht und diese entsprechend ausgearbeitet.

Originalgrafik:

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In diesem Beispiel geht es um den Mindestlohn in Amerika. Es wird der Verlauf über einen langen Zeitraum dargestellt.

Die Frage ist nun jedoch: Was möchte man eigentlich mit der Grafik aussagen?

Robert Kosara hat dies wie folgt gelöst:

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Durch die Vereinfachung der Visualisierung und das prominente Hervorheben der wichtigen Punkte kann eine klarere Aussage über die Entwicklung getroffen werden.

Wir benötigen also gar nicht die Daten in der Komplexität und Granularität wie in der Originalvisualisierung dargestellt.

Wer den Beitrag im Ganzen lesen möchte findet ihn hier: How much data do you really need?