Reporting-Blog

Information Design & Visual Business Intelligence


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R(h)ein-Denken 2016 – Aus dem Bulli in den Anzug

Am 15. April veranstaltete die gmc2 gerhard multhaupt consulting GmbH in Bonn die Cross-Thinking-Veranstaltung R(h)ein-Denken für Entscheider und Führungskräfte. Die diesjährigen Vorträge drehten sich um Schwarmintelligenz, Rückschläge in Motivation zu verwandeln und die visuelle Aufnahme von Informationen. Nicht nur die Vortragenden Paul Schneider (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Köln), Marijana Markovic (Olympia Silbermedaillengewinnerin im Damendegen Fechten) und Kai-Uwe Stahl (Geschäftsführer reportingimpulse GmbH), sondern auch die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen, mit der Intention, verschiedenartig denkende Menschen an einem Tisch zu versammeln, um voneinander lernen zu können. Cross-Thinking eben!

Besonders Kai-Uwe Stahl wird die R(h)ein-Denken 2016 wohl in bleibender Erinnerung bleiben, durfte er doch die Nacht vorher im BaseCamp Hostel Bonn in einem original Flower-Power-Bulli verbringen, was seiner Cross-Thinking-Fähigkeit sicher noch mal einen zusätzlichen Kick verpasst hat.

Gut ausgeschlafen und aufgetankt mit kreativer Energie referierte er am nächsten Morgen zum Thema „Modernes Reporting ist visuell!“ und griff damit das aktuelle Trendthema Datenvisualisierung auf. Besonderes Augenmerk legte er auf die Themen: Gestaltung von Diagrammen, Erstellung von aussagekräftigen Dashboards und Reduzierung auf das Wesentliche.Rheindenken_2016_3

Die Diskussionsrunde im Anschluss an die Vorträge brauchte kaum der Moderation von Journalistin Patrycja Muc, da die Teilnehmer die Themen initiativ und interessiert nachgefragt haben.

Wirtschaftsprofessor Andreas Wiesehahn bezeichnete die R(h)ein-Denken als „rundum gelungene Veranstaltung, die den Titel Cross-Thinking-Event wirklich verdient hat“ und auch uns war es eine große Freude, als Impulsgeber teilnehmen zu können. Unser besonderer Dank für diese tolle Veranstaltung gilt den Geschäftsführern von gmc2 Stephan Multhaupt und Holger Gerhards.

 


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Klarheit vs. Ästhetik

Ben Jones hat mehrere Artikel in seinem Blog zu dem Thema „Clarity vs. Aestehtics“ geschrieben. Hierfür hat er ein kleines Framework erstellt, welches in Kombination mit seinen Artikeln sehr interessant ist:

benjones

Quelle: Ben Jones

Diese einzelnen Quadranten werden nun mit Beispielen gefüllt, welche anschließend besprochen werden:

examples

Quelle: Ben Jones

Wer sich dazu genauer informieren möchte, findet hier die einzelnen Teile des Blogposts:

Part 1

Part 2

Part 3

 


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New York Times und Datenvisualisierung – Ein Video

Die New York Times ist bekannt für ihre außergewöhnlich guten Visualisierungen in der Printausgabe und ihr großes Engagement was die Implementierung von interaktiven Darstellungen in digitalen Medien angeht.

Wenn man einmal sehen möchte mit welchen Mitteln die New York Times dieses Level erreicht und welchen Herausforderungen Sie dabei begegnen, dann können wir dieses Video von Kevin Quealy nur empfehlen:

 


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Die gefährliche Infografik

Infografiken können heutzutage schnell erstellt und anschließend verteilt werden. Jeder Internetnutzer ist in der Lage diese mit Onlinetools zu erstellen.

Dies birgt gleichzeitig auch die Gefahr von nichtgeprüften und falschen Sachverhalten, welche „seriös“ aufbereitet wurden. Zum einen ist somit der Inhalt nicht geprüft und zum anderen ist die Form weder festgelegt noch hat eine Qualitätssicherung stattgefunden.

Gerade in den letzten Jahren wird, auch von den Fachleuten, zu jedem Sachverhalt eine Infografik erstellt. Hier werden immer wieder die gleichen Grafiktypen und Layouts verwendet. Dem Ganzen hat sich ein Designer, in nicht ganz ernstgemeinter Art, angenommen:

infographics

Quelle: Alberto Antoniazzi

Die Visualisierung zeigt sehr schön das Problem bei Infografiken. Gerade das Beispiel in der unteren rechten Ecke ist dabei sehr gut gewählt. Nicht alles was man visualisieren könnte, sollte man auch visualisieren.

Es darf nicht die Visualisierung an sich im Vordergrund stehen, sondern immer der Inhalt. Der Name sagt schon, eine Infografik soll vornehmlich den Leser informieren. Somit sollte auch hier der Inhalt klar und sauber aufbereitet kommuniziert werden.

We’ve given today’s visual storytellers considerable power: for better or worse, they are the new meaning-makers, the priests of shorthand synthesis. We’re dependent on these priests to scrutinize, bundle, and produce beautiful information for us so that we can have our little infogasm and then retweet the information to our friends.

–  Reif Larsen

Ganzer Artikel: This chart is a lonely hunter – the narrative eros of the infographic


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Wieviel Daten machen eigentlich Sinn?

Erstellt man eine Visualisierung, sollte man sich immer Gedanken darüber machen in welcher Granularität man die Daten anzeigen möchte.

Ein Säulendiagramm mit mehreren hundert Datenpunkten macht keinen Sinn. Auch kein Liniendiagramm, welches jeden Datenpunkt anzeigt. Man muss sich immer die Frage stellen für welchen Anwendungsfall nutze ich welche Visualisierung und welche Frage möchte ich eigentlich beantworten. Kann man dies alles beantworten ergibt sich oft ein klares Bild, welche Aspekte einer Visualisierung wichtig sind und wie man diese am besten herausarbeiten kann.

Robert Kosara hat sich in einem Beitrag dazu ein paar Gedanken gemacht und diese entsprechend ausgearbeitet.

Originalgrafik:

minwage-original

In diesem Beispiel geht es um den Mindestlohn in Amerika. Es wird der Verlauf über einen langen Zeitraum dargestellt.

Die Frage ist nun jedoch: Was möchte man eigentlich mit der Grafik aussagen?

Robert Kosara hat dies wie folgt gelöst:

minwage-abstracted2

Durch die Vereinfachung der Visualisierung und das prominente Hervorheben der wichtigen Punkte kann eine klarere Aussage über die Entwicklung getroffen werden.

Wir benötigen also gar nicht die Daten in der Komplexität und Granularität wie in der Originalvisualisierung dargestellt.

Wer den Beitrag im Ganzen lesen möchte findet ihn hier: How much data do you really need?


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REPORTINGIMPULSE am 8. Juni in Berlin auf der Fachkonferenz von Horváth & Partners

Am 8. und 9. Juni findet die Fachkonferenz Reporting von Horváth & Partners statt. Die Konferenz in Berlin bietet Einblick in den Umgang von Unternehmen mit dem Reporting und die Möglichkeit für den fachlichen und persönlichen Austausch. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Zusammen mit Alexander Fussan wird Andreas zum Thema „Visuelles Reporting in der Berliner Sparkasse – Von der Idee bis zur Umsetzung“ am 8. Juni um 15.45 Uhr sprechen.

Alexander Fussan haben wir über ein Projekt in der Berliner Sparkasse kennengelernt. Weitere Details zur Umsetzung unserer Visualisierungstipps in der Berliner Sparkasse finden Sie in unserem Praxisbuch. Das Praxisbuch „Visualisierung von Managementberichten“ erscheint am 16. Juni 2016, hier können Sie es sich vorbestellen.

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Seminar BARC & REPORTINGIMPULSE


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Seminar in Würzburg zusammen mit BARC!

In Zusammenarbeit mit BARC bietet REPORTINGIMPULSE ein Seminar am 12. Mai 2016 in Würzburg an. Titel des Seminars ist „Der Weg zu interaktiven Reports und visuellen Dashboards in Unternehmen“.

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Hierzu diskutieren Kai und Andreas mit Ihnen folgende Fragen:

  • Wie reporte ich effektiv?
  • Was sind die Erfolgsfaktoren für eine Umsetzung?
  • Wie steigere ich den Aussagegehalt meiner Dashboards & Reports?
  • Wie wähle ich Diagramme aus?

 

Das Seminar findet am 12. Mai von 9.00-17:oo Uhr im NOVUM Businesscenter in Würzburg statt. Die Kosten belaufen sich für Anwender auf 850€ und für Berater auf 1.490€. Selbstverständlich kümmern wir uns auch um Ihr leibliches Wohl.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier!